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Leipzig, 12. Januar 2026

Zwei MDM-geförderte Projekte für Deutschen Drehbuchpreis nominiert

Gleich zwei von nur drei nominierten Drehbüchern für den Deutschen Drehbuchpreis 2026 wurden von der Mitteldeutschen Medienförderung unterstützt: „Auf einmal drüben” von Lena Liberta und „Der zweite Stern von rechts” von David Ungureit und Markus Dietrich sind für die wichtigste nationale Auszeichnung auf dem Gebiet des Drehbuchschreibens nominiert.

Auf einmal drüben” erzählt vom Mauerfall aus der Perspektive der zehnjährigen Pionierin Paula, deren Welt 1989 zusammenbricht. Die MDM förderte die Stoffentwicklung 2023 mit 30.000 Euro. Die Jury lobt das Drehbuch als „originell, komisch und zu keinem Zeitpunkt belehrend, anklagend oder nostalgisch”.

Der zweite Stern von rechts” erzählt die Geschichte des zwölfjährigen Wookiee, der sich zur Wahrung seiner menschlichen Tarnidentität mit sehr weltlichen Fragen auseinandersetzen muss: mit Mobbing, Freundschaft, Liebe und Sexualität. Während offenbleibt, ob Wookiee tatsächlich von einem anderen Stern stammt, entwickelt sich eine berührende Erzählung über das Gefühl des Andersseins. Die MDM unterstützte die Produktion 2025 mit 750.000 Euro. Laut Jury ist der Film „ein berührender und intelligenter Kinderfilm, der auch Erwachsene unterhält”.

Der Deutsche Drehbuchpreis wird am 13. Februar 2026 im Rahmen der Berlinale beim Empfang des Deutschen Drehbuchverbands verliehen.